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„Erfolg ist eine Frage von Verantwortung.“

Herr Langenohl, Ökologie kostet viel, braucht viel Engagement - rechnet sich das?

ML: Auf jeden Fall. Wenn Sie ressourceneffizient produzieren - also z.B. schlicht weniger Strom oder Gas verbrauchen, weil Sie Prozesse optimiert haben, dann zahlen Sie auch weniger Energiekosten. Sie sparen CO2. Was wiederum den Aufwand für Kompensationen reduziert. Wenn Sie das alles dann Ihren Kunden vermitteln, erhöht es Ihre Reputation, verbessert Ihr Image – und das rechnet sich. Immer.

Aber ist das nicht enorm aufwendig? 
ML: Ja. Und nein. Wir investieren pro Jahr inklusive Personalkosten einen 6-stelligen Betrag, um unsere Umweltleistungen weiter zu verbessern, EMAS-Zertifizierungen für die Standorte auszubauen, neue Ideen für Ökoeffizienz zu entwickeln. Was uns zum Vorreiter für grünes Drucken in der gesamten Branche gemacht hat. 

Womit wir beim „nein“ wären:
Für unsere Kunden wird es so sehr einfach ihre CSR-Strategie umzusetzen – zumindest was Print angeht. Z. 100%-Ökostrom in der Druckproduktion ist z. B. bei uns Standard. Und je nach Bedarf kann man weitere „grüne“ Module dazu buchen. Angefangen bei Papieren über Druckfarben bis hin zur CO2-Kompensation durch Aufforstung ihres „eigenen Walds“ mit Evers-ReForest. Ihre Broschüre, Magazin oder Handzettel bekommt die entsprechenden Siegel – Blauer Engel, FSC, Eco-Blume, Nordic Swan – und allen Empfängern ist klar, hier übernimmt ein Unternehmen Verantwortung für seine Umwelt, für die Zukunft. Ein Benefit, der für Konsumenten, Geschäftskunden und übrigens auch für Mitarbeiter inzwischen sehr wichtig ist. Ziemlich einfach. Oder?