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26.02.2018

Digitales Tuning traditioneller Kanäle.

Port of Thoughts 2018.

Kaum eine Branche ist in Sachen Digitalisierung so weit vorangeschritten wie der Handel. Dennoch haben traditionelle Kanäle wie die Filiale, der Print-Katalog oder der Handzettel längst nicht ausgedient. Im Gegenteil: Derzeit erleben sie sogar ein Revival. Selbst große Online-Retailer wie Zalando oder Amazon eröffnen stationäre Filialen und werben mit Printmedien für sich. Doch wie lässt sich das Beste aus beiden Welten optimal miteinander verbinden? Genau dieser Frage widmet sich der diesjährige Retail Summit – Port of Thoughts. Das Motto: „Digitales Tuning traditioneller Kanäle“. Der Handelskongress feiert am 19. April 2018 in Hamburg bereits sein fünfjähriges Jubiläum. Aus dem Trio der Veranstalter wird in diesem Jahr ein Quartett: Neben der Eversfrank Gruppe, Druck- und Mediendienstleister, Comosoft, Softwareunternehmen für Multichannel-Lösungen, und Ebner Stolz, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft, ist nun auch das E-Commerce-Unternehmen ISA, Architects of Internet, mit an Bord.

Das Event bietet eine Austauschplattform für Top-Entscheider der Handelsbranche, um über aktuelle Herausforderungen und Chancen im digitalen Zeitalter zu diskutieren. Impulse für die Diskussion liefern hochkarätige Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Trendforschung. Als Keynote-Speaker konnte Patrick Müller-Sarmiento gewonnen werden. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von real,- wird aus Sicht des Handelsriesen berichten, wie sich On- und Offline-Medien orchestrieren lassen, um dem Kunden ein optimales Einkaufserlebnis zu ermöglichen.

Hochkarätiges Line-up

Aus der Perspektive der Handelsunternehmen referieren außerdem Dr. Philipp Andrée von Tchibo, Winfried Rübesam und Mirco Wolf Wiegert von fritz-kulturgüter, Susan Fulczynski von bonprix und Holger Bohnke von Canon. Die wissenschaftliche Sicht vertritt Prof. Dr. Klemens Skibicki von der Cologne Business School. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung und Anwendung nachhaltiger Digitalisierungsstrategien. Zu einer langfristig erfolgreichen Strategie gehören auch die Themen Datenschutz, -sicherheit und der Umgang mit Big Data. Diesem Thema widmen sich Holger Klindtworth und Dr. Björn Alex, beide IT- und Digitalisierungs-Experten bei Ebner Stolz. Last but not least konnten auch Technologiespezialisten als Referenten gewonnen werden. Der Diplominformatiker Karim H. Attia entwickelt mit seinem Start-up doyodu für den Handel Lösungen rund um Virtual und Augmented Reality. Diplom-Wirtschaftsinformatiker Uwe Bünning erklärt wie sein Unternehmen Quadient die Kommunikation mit den Kunden über Omnichannel-Lösungen optimieren kann.

„Back to the Roots“ – das gilt nicht nur für das Thema der Veranstaltung. Denn der Port of Thoughts kehrt auch räumlich zu seinen Wurzeln zurück. Tagsüber wird im Empire Riverside Hotel konferiert, während es später „Back to the Roof“ lautet und der Abend wie bereits 2015 im Penthouse Elbpanorama ausklingt – mit einem Rundumblick auf die Hansestadt.

Statements der Veranstalter

„Schon seit vielen Jahren beobachten wir die Trends der Handelsbranche und haben erkannt, dass die klassischen Vertriebs- und Kommunikationskanäle nach wie vor sehr attraktiv sind“, erklärt Dr. Jens Silligmüller, Geschäftsführer Unternehmensentwicklung der Eversfrank Gruppe. „Allerdings benötigen die Kanäle ein digitales Feintuning und müssen optimal in die Omnichannel-Kommunikation integriert werden. Das ist die große Chance und gleichzeitig die Herausforderung.“

„Digitalisierung ändert alles. Im Abstrakten ist es einfach, im Konkreten ist es schwerer, die richtigen Digitalstrategien zu finden. Damit der digitale Wandel ernst genommen wird, muss die Entwicklung von den Unternehmensführern oder Entscheidungsträgern angestoßen werden, denn die digitale Transformation ist nicht nur Sache der IT, sondern des gesamten Unternehmens. Insofern wird der Retail Summit – Port of Thoughts hier auch einen Beitrag leisten“, sagt Jan Maertins, Partner bei Ebner Stolz.

 „Die Digitalisierung hat längst Einzug in den stationären Handel gehalten. Ein einheitliches Einkaufserlebnis der Kunden auf allen Kanälen ist eines der Trendthemen, die uns im Jahr 2018 beschäftigen“, berichtet Lutz Martin, Geschäftsführer der ISA, Architects of Internet. „Hier sind auch wir als Digitalagentur gefragt: Hinter dem Begriff Omnichannel steht nicht nur die Verknüpfung immer komplexer werdender On- und Offline-Systeme, sondern auch der Anspruch an eine Echtzeit-Personalisierung im Marketing, um den Kunden optimal zu begleiten.“

Weitere Informationen gibt es auf

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